Im ersten Bauabschnitt entstehen derzeit drei beeindruckende Rundbecken: Jeweils 30 Meter im Durchmesser und bis zu sieben Meter tief im Baugrund. Eine besondere Herausforderung liegt in den Sohlplatten, die mit einer Neigung von 1 Prozent und einer außergewöhnlich hohen Ebenheit hergestellt werden müssen.
Warum ist das so wichtig? Später wird ein Räumer mit einer Gummilippe über die Fläche gleiten und den abgesetzten Schlamm zuverlässig in den Trichter schieben. Damit das reibungslos funktioniert, braucht der Stahlbeton eine exakte Konsistenz, die während der Betonage nicht abrutschen darf.
Für die perfekte Oberfläche sorgen schließlich die Glättmaschinen, die den Beton millimetergenau bearbeiten und damit die Grundlage für den späteren Betrieb schaffen.
Auf den Bildern und dem Film ist die erste Betonage einer Sohlplatte zu sehen - ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur modernen Kläranlage.