Die Errichtung der Anlage erfolgte in mehreren Bauabschnitten:
- Vorbereitende Maßnahmen
- Spund-Dichtwand hergestellt und bis zum Ende der Baumaßnahme vorgehalten. 3.700 m² Stahlspundwand in Längen zwischen 14,0 und 15,0 Metern als temporäre Dichtwand eingebracht.
- Herstellung eines Spundwandkastens in CSM-Bauweise (Cutter-Soil-Mix). Der Bodenaushub erfolgte unter Wasser, anschließend wurden 950 m³ Unterwasserbeton als Baugrubensohle eingebracht.
- Bauwasserhaltung
- Geschlossene Wasserhaltung mit Vertikalfilterbrunnen, kombiniert mit Vakuum-Filterlanzen einschl. Wasseraufbereitung zur Übergabe in den Stollenbach; geodätische Förderhöhe bis 6,0 Meter.
- Tiefbau, Ingenieurbau und Verkehrsanlagen
- Neutralisationsbeckenanlage mit Beckenvolumen von bis zu 3.600 m³.
- Verkehrsanlagen in Asphaltbauweise einschließlich Entwässerung und Beleuchtung
- Maschinen- und Verfahrenstechnik einschließlich Rohrleitungsbau und Stahlbau für
- Zuförderung
- Neutralisation / Sedimentation / Nachsedimentation
- Entmangung / End-pH-Anpassung
- Entwässerung
- Steuerluftversorgung / Trink- und Brauchwasserversorgung
- Ablufttechnik und Entladebereich für Chemikalien
- Elektro- und Prozessleittechnik
- Gewährleistung der Versorgungssicherheit der bestehenden Anlage
- Nutzung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur
- Mittelspannungsversorgung / zentrale Hauptenergieverwaltung / dezentrale Niederspannungsversorgung
- Automatisierungs- und Prozessleittechnik mit den Schwerpunkten
- Sozialgebäude
- Schlammbehandlung
- Chemikalienaufbereitung
- Kalkmilchaufbereitung
- Kommunikationstechnik