Tunnelbau für Erweiterung der Gewinnungsstätte Ellenberg

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Der Fachbereich Hoch- und Ingenieurbau hat gemeinsam mit der Niederlassung in Schlierschied von der Basalt Actien-Gesellschaft den Auftrag zur Herstellung eines Tunnelbauwerks mit einem Auftragsvolumen von rund 2,4 Mio. Euro erhalten. Die Bauzeit ist von Juli 2026 bis Februar 2027 vorgesehen.

Für die geplante Erweiterung des Abbaugebietes der Gewinnungsstätte Ellenberg der Süddeutschen Hartsteinwerke (Niederlassung der Basalt AG) in nordöstliche Richtung ist der Neubau eines Tunnels erforderlich, um die Kreisstraße K7 zu unterqueren. Das in offener Bauweise herzustellende Tunnelbauwerk hat eine Länge von rund 51,5 m, eine lichte Höhe von 7,85 m und eine Breite von 14,80 m. Es wird ausschließlich von Werksfahrzeugen der Basalt AG genutzt und erhält daher eine Fahrbahn aus Schotter.

Während der Bauphase wird die K7 vollständig gesperrt und rückgebaut; Umleitungen sind nur in begrenztem Umfang vorgesehen. Nach Fertigstellung des Bauwerks wird die Kreisstraße wieder vollständig hergestellt. Die Konstruktion wird als wasserundurchlässige Betonkonstruktion gemäß den einschlägigen Regelwerken ausgeführt. Dazu gehören unter anderem eine 1,20 m starke Bodenplatte und Wände, eine bis zu 1,41 m starke Decke, eine bituminöse Abdichtung der Tunneldecke und -wände sowie eine 10 cm starke Schutzbetonschicht über der Abdichtung.

Zum Schutz der Umgebung und zur optischen Abschirmung werden auf dem Bauwerk 2,50 m hohe Gabionenwände als Sichtschutz errichtet. Sämtliche Betonsichtflächen werden in hoher Sichtbetonqualität hergestellt.